Reich werden wie Dagobert Duck

Ein einziger Taler bildete angeblich das Startkapital für die beispiellose wirtschaftliche
Karriere des Dagobert Duck. Die Hintergründe dieses kometenhaften Aufstieges in die
erlesene Gruppe der Superreichen liegen freilich im Dunkeln.

Offensichtlich steuert Dagobert Duck die öffentliche Meinung- und macht dabei auch
vor dem Einsatz der Massenmedien nicht halt (Micky Maus).

In erster Line verschleiert er dabei den Zusammenhang zwischen
Kapitalismus und Verbrechen einerseits und menschenfeindlichen 
Triebverzicht anderseits.

Wie wir aus der amerikanischen Geschichte wissen, gelang es den einst fündigen
Goldsuchern, in Klondike fast nie, mit den sauer verdienten Nuggets eine solide Existenz aufzubauen.
Meist wurden sie - nach Monaten härtester Arbeit, abgeschnitten von jeder
Zivilisation an den Ufern reißender Flüsse, extremer Wildnis ausgesetzt - nach kurzer
Zeit schon Opfer habgieriger Wirte und weichbusiger Mädchen.

Nicht so Dagobert Duck, der mit wundgelaufenen Füßen und hoch geschultertem Rucksack
allen derartigen Verlockungen Klondikes widersteht.

Doch die Natur läßt sich nicht gänzlich ungestraft unterdrücken.
Dagoberts aufgestauter Trieb entlädt sich beim täglichen Baden im Bargeld, wobei ihn die
Berührung mit dem Metall offensichtlich in immer rascher zunehmende Erregung versetzt und
er, sich kopfüber ins Vergnügen stürzend, schließlich die Erfüllung findet.

Und - Hand aufs Herz - wer von uns würde nicht davon träumen, in seinem Geld baden zu können?