Über die Entwicklung des Geldes

Nach dem Zeitalter des Tausches folgte das Warengeld. Im Laufe der Zeit haben viele
Warenarten als Tauschmittel gedient.

Allen voran das Vieh (lateinisch pecus, daher sagt man auch pecunia), Tabak, Leder, Hüte, Pelze,
Oliven, Öl, Bier, Schnaps, Sklaven, Frauen, Kupfer, Eisen, Gold, Silber, Ringe, Zigaretten,
Coca Cola, Diamanten, Perlen, Muscheln, Grenzsteine.

Fast alle Geldarten hatten einen bestimmten Eigenwert. Sogar die Muschelkette (= Geldbörse)
dient gleichzeitig als Schmuck.

Jeder der genannten Gegenstände hat als Geldeinheit seine Vor- und Nachteile.
Beim Viehgeld fehlt es an Scheidemünzen. Wenn man es hortet, vermehrt es sich und straft die
Behauptung des Aristoteles Lügen, der sagte "Geld wirft keine Jungen".

Bier wird, wenn man es lange lagert, auch nicht besser, Frauen vielleicht, Olivenöl ist eine schöne
flüssige Währung, die man auch unterteilen kann, wenn man das braucht.

Eisen wird rostig und mit der zeit so wertlos, dass man ständig einen Waggon statt einer
Handtasche benötigt.

Auf das Warengeld folgte dann das Papiergeld.
Es war ursprünglich die Empfangsbestätigung der Goldschmiede für das bei Ihnen eingelegte
Geld. Heutzutage ist der Eigenwert des Geldes das unwichtigste am Geld.